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Baumfällungen


Wenn Bäume ein zu großes Bruchrisiko bergen oder abgestorben sind, müssen sie gefällt werden. Mit Hilfe von Seilen, Winschen und Rollen ist es möglich große und schwierige Bäume an unzugänglichen Orten präzise abzutragen. Keine schweren Kräne und Hubsteiger sind dafür von Nöten.

Wir haben uns auf Fällungen unter schwierigsten Bedingungen spezialisiert.

Falls der Baum nicht im ganzen gefällt werden kann, tragen wir den Baum von oben ab. Wenn sich im Baumumfeld Gebäude oder Objekte befinden, seilen wir alle Baumteile kontrolliert nach unten ab. In ganz schwierigen Fällen werden die Baumteile mit einer Seilbahn nach unten befördert.

Bäume fällen – was ist erlaubt?

Früher wurden Baumfrevler, die Bäume grundlos fällten oder beschädigten, mit dem Tode bestraft. Später wurde den Tätern dann nur noch ein Ohr abgeschlagen. Diese Zeiten sind heute vorbei. Auch die preußische Chaussee-Ordnung aus dem Jahre 1803, wonach ein Baumfrevler zur öffentlichen Straßenarbeit an einem Schubkarren angekettet wurde, gilt selbstverständlich nicht mehr. Aber auch heute soll ein empfindliches Bußgeld abschrecken. Wenn Sie nicht nur ein kleines junges Bäumchen mit geringem Stammdurchmesser fällen wollen, sondern einen richtigen Baum, sollten Sie sich auf jeden Fall vorher bei Ihrer Gemeinde über die Rechtslage erkundigen. Fällen Sie einen Baum ohne Genehmigung, riskieren Sie, bestraft zu werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach örtlichen Baumschutzverordnungen und beantragen Sie unbedingt eine Ausnahmegenehmigung zum Fällen. Diese Genehmigung erhalten Sie z.B. dann, wenn der geschützte Baum krank ist und droht, beim nächsten Sturm umzustürzen. Wenn kranke Bäume beim nächsten Sturm auf das Nachbargrundstück zu fallen drohen, kann Ihr Nachbar gegebenenfalls verlangen, dass die entsprechenden Bäume gefällt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Baumbestand auf Schäden und Krankheiten, um nicht auch für Schäden durch das Umstürzen eines Baumes zu haften.


Wann muss ein Baum gefällt werden?

Stürzt bei einem Sturm ein Baum auf ein parkendes Auto, stellt sich schnell die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss. Grundsätzlich muss immer derjenige für Schäden einstehen, der verantwortlich ist. Der Eigentümer haftet, wenn er versäumt hat, rechtzeitig einen umsturzgefährdeten Baum zu fällen. Den Schaden verursacht hat der Grundstückseigentümer aber noch nicht, weil er den Baum gepflanzt oder aufgezogen hat. Auch die bloße Stellung als Eigentümer eines umgestürzten Baumes reicht für eine Haftung nicht immer aus. Solange die Bäume gegen die normalen Einwirkungen der Naturkräfte widerstandsfähig sind, haftet der Eigentümer in der Regel nicht. Es empfiehlt sich daher, die Bäume auf dem eigenen Grundstück regelmäßig zu untersuchen. Schäden, die durch ein Naturereignis wie etwa einen Sturm ausgelöst wurden, sind dem Eigentümer eines Baumes nur dann zuzurechnen, wenn er sie durch sein Verhalten erst ermöglicht hat. Aus diesem Grund muss der Grundstückseigentümer den Baumbestand regelmäßig auf Krankheiten
und Überalterung kontrollieren. Wenn ein Baum erkennbar krank oder instabil war und nicht entfernt wurde, muss der Eigentümer für die Sturmschäden aufkommen. Der Maßstab für die normalen Einwirkungen der Natur ist dabei nicht an Jahrhundertstürmen wie zum Beispiel dem Orkan „Kyrill“ zu messen. Solche Naturereignisse müssen nicht eingeplant werden. Solange ein Baum also gegen die normalen Einwirkungen der Naturkräfte widerstandsfähig ist, haftet der Eigentümer nicht.


Kodama Baumpflege  |  Thomas Schirp