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Sommerschnitt

Warum Bäume im Sommer schneiden?

Von November bis Februar ruht die Pflanze und hat ihren Stoffwechsel auf ein Minimum reduziert. Das heißt aber auch, dass bei einer Verletzung des Holzgewebes keine Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Die Schnittwunde bleibt bis zum Frühjahr ungeschützt. Viele Pflanzen neigen aber zum Bluten, sobald sie in Saft treten. Der austretende Saft bedeutet nicht nur einen Nährstoffverlust, er bietet Nährboden für Bakterien und Pilze.
Wird im Sommer geschnitten, setzen sofort baumeigene Abwehrmechanismen ein, das Gewebe wird vor eindringenden Krankheitserregern besser geschützt.
Auf keinen Falll schneiden sollten Sie während der Knospenbildung, des Blattaustriebes und der Laubvefärbung.

Die Vorteile auf einen Blick

Die Vorteile von Schnittmaßnahmen im Sommer sind:
- An den Schnittstellen tritt weniger Saft aus. Schnittwunden verheilen im Sommer schneller und besser als im Winter.
- Form und Dichte der Krone lassen sich in belaubtem Zustand besser beurteilen als im Winter, wo oft übertrieben viel geschnitten wird. Die Pflanze kompensiert dies zu Beginn der Wachstumsperiode mit dem Aktivieren schlafender Augen und bildet zahlreiche neue Knospen – der Auslichtungseffekt wird damit zunichte gemacht. Neue Schnittmaßnahmen folgen, die Pflanze wird noch mehr geschwächt.
- Der Sommerschnitt erfolgt in der Regel sanfter, da mit jedem entfernten Ast sofort sichtbar wird, wie sich der Lichteinfall verbessert.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:

Sommerschnitt / Winterschnitt 


Kodama Baumpflege  |  Thomas Schirp